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S-Bahn über’s Knie gebrochen

03. September 2020
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Die Ergebnisse der Umfrage zum Abstimmungsverhalten bei der S-Bahn- Abstimmung haben interessante Ergebnisse zutage gebracht. Auffallend hierbei ist, dass die ungeklärte Situation in Schaan das ausschlaggebende Argument für die Ablehnung war. Für 95% (!) jener Personen, welche die S-Bahn ablehnten, war das Faktum, dass man nicht wusste, wie die S-Bahn durch Schaan geführt werden soll, der Hauptgrund der Ablehnung. Damit hat sich das bewahrheitet, was schon im Rahmen der Landtagsdebatte von verschiedenen Abgeordneten befürchtet wurde: Weshalb diese Eile? Weshalb kein Gesamtkonzept?
Dass für über 80 % jener Personen, die die S-Bahn ablehnten, der Grund der Ablehnung auch darin liegt, dass die S-Bahn den Oberlandgemeinden nichts nutze, belegt zudem, dass es dem Regierungschef-Stellvertreter Daniel Risch nicht gelungen ist, aufzuzeigen, welche Vorteile das vom VCL erarbeitete Konzept der Oberlandbahn in sich bergen würde. Auch diesbezüglich hat sich Daniel Risch stets geweigert, konkrete Vorschläge, wie die S-Bahn durch das Oberland weitergeführt werden kann, auszuarbeiten. Verschiedene Abgeordnete haben Regierungschef-Stellvertreter Daniel Risch bereits im Rahmen der Landtagsdebatte um das Mobilitätskonzept aufgefordert, die S-Bahn nicht übers Knie zu brechen und ein Gesamtkonzept «S-Bahn Liechtenstein» vorzulegen, da es sonst schwer sei, eine Mehrheit bei einer Volksabstimmung zu erhalten. Regierungschef-Stellvertreter Daniel Risch wollte nicht hören und es kam so, wie es von verschiedenen Abgeordneten vermutet wurde, die S-Bahn hatte vor dem Volk keine Chance. Hätte Daniel Risch auf die mahnenden Stimmen gehört, wären zumindest von den wichtigsten drei Gegenargumenten zwei weggefallen, womit die Chancen für ein Ja erhöht worden wären. Diese Umfrageergebnisse zeigen, dass die Verantwortung für dieses Nein Daniel Risch zu tragen hat, der nicht gewillt war, die Mahnungen zu hören und sie mit teilweise persönlichen Angriffen in den Wind schlug.

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